Anleitung                     

Vorwort

Vor langer Zeit, als es noch gedruckte Handbücher für den Microsoft Flugsimulator gab, stand mal ein schöner Spruch drin:

Die drei Dinge, auf die Sie beim Fliegen verzichten können: ....1...2...3 - der Treibstoff, der am Flugplatz gelagert ist..."

Da ist schon etwas Wahrheit drin. Wenn zuwenig Treibstoff an Bord ist hat man ein ernsthaftes Problem um an das Ziel zu kommen. Hat man zuviel, so hat man ein Problem mit seinem Chef, der dann sicher fragt, warum man denn die 1000 Liter sinnlos mitgeschleppt hat. Im Flusi fällt erst mal der Chef weg (einer der großen Vorteile des Flusi), allerdings merkt man gerade hier wenn man ständig mit vollen Tank startet. Ist der Treibstoffvorrat jedoch optimal, so ist der Start und die Landung um einiges leichter

Es ist schon eine Weile her als ich angefangen habe die erste Version von Keroplan zu programmieren. Damals (wie heute auch) störte es mich das ständig ein voll betanktes Flugzeug am Start steht. Sicher, im Flusi wird der Treibstoffbedarf ermittelt wenn man den Flugplaner benutzt (zumindest bei Microsoft), aber mehr tut sich nicht ;-(

In der Version 1 sollte er für alle (oder zumindest einen großen Teil) der Airliniers, welche im Flusi benutzt werden, den Treibstoff berechnen. Ich fand das war erst mal was, womit ich allerdings nicht gerechnet hatte waren die vielen Meinungen und Vorschläge für Verbesserungen. Das gab mir den Anlaß doch noch eine neue Version 2 zu programmieren. Nun war es möglich die Tanks automatisch in der richtigen Reihenfolge zu betanken. In der Zwischenzeit kam Microsofts neuer FS 2002 raus und ein Update machte Keroplan auch dafür bereit.

Eigentlich sollte nun Schluß sein, aber ich erhielt auch weiter viele Mails von Simmern mit dieser und jener Idee und Anfragen und ich möchte sagen, dies war eigentlich der Ausschlag eine komplett neue Version 3 zu erschaffen.

Ich möchte da allen danken, die mir Mails geschickt haben und Ideen und Anregungen gaben, es waren sehr viele, und ich möchte hiermit ALLEN danken. Besonders gefreut hat mich eigentlich das es keine „unkonstruktiven" Mails gab, was für mich ein Zeichen ist, dass die Flusigemeinde trotzdem auf einen guten Niveau steht. Leider hatte ich manchmal nicht das Gefühl, besonders wenn ich in einigen Foren unterwegs war und dort dies und jenes zu gewissen Gruppen laß. Ich finde, es ist ein schönes Hoppy und wir alle sollten zusammen dies betreiben und nicht gegen diesen oder gegen jene Intervenieren.

Viele Anfragen bezogen sich auf die Langstreckenflüge, Kleinmaschinen (z.B. Cessna) und die reichliche Restmenge nach der Landung. Zum Thema Langstreckenflüge, nun es ist richtig, Keroplan ist dafür nicht optimiert. Aber nun ist eine neue Funktion eingebunden, „eigene Flugzeuge", hier kann nun jeder seine Aircraft selbst erstellen und damit fliegen (z.B. auch die Cessna)

Die reichliche Restmenge, es ist nun einmal eine Bestimmung das bei IFR eine Treibstoffmenge für eine ¾ Stunde Reiseflug mitgeführt werden muß (bei VFR ½ Stunde) , aber auch diese Werte lassen sich nun abschalten. Wer welche Funktionen nutzt, es ist eben Einstellungssache, im wahrsten Sinne des Wortes.

Da die Version 3 doch recht umfangreich geworden ist habe ich diese Handbuch geschrieben. In einem Forum hat vor kurzem mal jemand gefragt wozu den eigentlich ein Handbuch Sinn hätte, es lese ja sowieso kaum einer. Die Antwort: „...damit man erkennt ob es eine Bulk oder Retail - Version ist..." Naja, ich finde spätestens wenn die ersten Fragen auftauchen schaut man doch hinein

Außerdem möchte ich einige Anfragen im Vorfeld erledigen, Ihr könnt Euch gar nicht denken wie viele Anfragen wegen der Bilder in den ersten Versionen gekommen sind. Dabei hatte ich extra ÜBERALL darauf hingewiesen das der Ordner manuell zu verschieben sei.

Meine Bitte also an alle Flusifreunde, wenn es Probleme gibt, schaut erst mal in das Handbuch. Sollte da nichts stehen, schaut mal auf meiner Homepage vorbei In Forum ist jeder Thread willkommen. Immer noch Probleme, meine Mail steht ja unter Info und .... bis jetzt konnte jedem geholfen werden :-)

Was ist Keroplan?

Ein Programm zur Treibstoffberechnung im Flugsimulator - um es mal einfach zu sagen.

Der Flugsimulator stellt meist ein voll betanktes Flugzeug an den Start. Erst nachdem die Flugroute klar ist wird der Treibstoff getankt. In der Realität gibt es ganz wenig Ausnahmen wo mit vollem Tank geflogen wird.

Wer auf einer kurzen Rwy mit vollem Tank starten will, wird sich am Ende derselbigen meist etwas wundern wenn es immer noch nicht aufwärz geht, mal normale Airliner angenommen.

Wie berechnet man nun den Treibstoff? Diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, von Tabellen der Flugzeuge bis zu Computerprogrammen der Oberklasse (auch preislich) ist alles möglich. Natürlich ist es mit der Cessna fast immer möglich mit vollem Tank zu starten, aber selbst hier wird gerechnet. Schaut Euch einfach dazu den Beitrag von Peter Guth an.

Im Flugsimulator haben wir ein Problem weniger als die reale Fliegerei, wir brauchen den Treibstoff nicht zu bezahlen. Aber immer mehr wollen so real wie möglich fliegen. Nun will ich nicht behaupten das Keroplan den exakten Verbrauch berechnet, um Gottes Willen. Es berechnet einen Richtwert!

Für die Berechnung sind viele Faktoren wichtig. Das wichtigste ist das Gesamtgewicht des Airliners. Dazu kommt noch die Reiseflughöhe, Windgeschwindigkeiten und -richtung. Soll im VFR oder IFR geflogen werden, welche Vorschriften haben die speziellen Unternehmen, wieviel wird für einen Ausweichflughafen benötigt.

Alles im allen, es kommt viel zusammen. Ich hoffe das ich mit Keroplan etwas aus dieser Not helfen kann. Um das Programm aber einfach zu halten sind verschiedene Faktoren ausgeklammert. Es wird weder der Wind noch die Temperatur berücksichtigt. Warum - nun in erster Linie (das war Ziel der 1.Version und ist es auch heute noch) - es soll ein einfaches Programm sein.

O.K. die Version 3 ist sehr umfangreich geworden, aber es reicht immer noch der einfache (reduzierte) Modus aus, um die Airliniers zu betanken.

Vielleicht noch ein kleiner Tip zur Reiseflughöhe: 10 min in Reiseflughöhe sind wirtschaftlicher als längere Zeit in niedriger Höhe zu fliegen.

Schnellstart

Wer es ganz schnell will, hier die kurze Fassung zum Betanken der Aircraft mit dem Microsoft-Flugsimulator (alias Flusi):

1.) Flusi starten ( FSUIPC.dll sollte für die automatische Betankung und die restlichen Funktionen schon im Module-Ordner vom Flusi sein)

2.) Aircraft im Flusi auswählen im Flusi

3.) Keroplan starten

4.) Aircraft in Keroplan auswählen

5.) geplante Flugzeit eingeben und "Berechnen" anklicken

wenn alles geklappt hat steht die Maschine nun entsprechend betankt auf dem Airport (oder wo auch immer)

 

Der reduzierte Modus

Beim ersten Aufruf oder wenn keine kero.ini gefunden wurde startet das Programm im reduzierten Modus (im weiteren einfach mal -RM- genannt).

Dies dürfte in etwa so aussehen:

a1.jpg (28800 Byte)

Je nach Konfiguration und Version unterscheidet sich diese und die folgenden Bilder ein wenig.

Bei diesem Bild handelt es sich um die Version 3.1, die Sprache ist in Deutsch.  Die FSUIPC.dll ist auch vorhanden (erstes grünes Feld bei 9).

Über die Menüsteuerung (1) brauche ich sicher nicht viel zu sagen. Als Sprache können, im Moment, deutsch, englisch und spanisch gewählt werden. Unter Extras lassen sich die Einstellungen speichern, wie auch unter der Tastenkombination STRG+S oder mit dem Icon im erweiterten Modus (im weiteren einfach mal -EM- genannt). Welche Daten alles gespeichert werden steht unter „Was wird gespeichert?".

Im -RM- wird nur das wichtigste angezeigt, dass heißt jedoch nicht, dass die gewünschten und gespeicherten Eingaben negiert werden. Wer also im -EM- die Einstellung auf VFR geändert hat und diese gespeichert hat, wird hier auch das Ergebnis sehen.

Wer schon die Vorgängerversion hatte wird schnell zurecht kommen. Bei Flugzeug wird die gewünschte Aircraft (2) gewählt. Übrigens möchte ich noch mal darauf hinweisen das es auch ein Feld gibt mit dem Namen „andere". Wird dies aktiviert so erscheint ein zusätzliches Eingabefenster (erscheint bei 8), einfach das max. Startgewicht eingeben und schon wird es akzeptiert. Dies soll einfach für Flugzeuge sein die nicht auf der Liste sind und ev. noch nicht in der eigenen Datenbank sind. Zur Datenbank aber auch etwas später.

Nachdem nun die Aircraft (oder eben „andere") gewählt wurde und die Flugzeit (3) eingegeben wurde (ab dem Stundenfeld geht's übrigens auch mit der TAB-Taste weiter) einfach auf Berechnen (4) klicken. Nun wurde der Treibstoff berechnet und ev. wurde es betankt.

Warum eventuell? Nun das liegt einfach daran ob Ihr die FSUIPC.dll im Module-Ordner des Flugsimulators habt. Wenn ja, dürfte die Anzeige in etwa so aussehen, wenn nicht seht Ihr viele rote Balken.

Der Button rechts von „Berechnen" (5) öffnet den -EM-. Unten seht Ihr den errechneten Kerosinbedarf in Tonnen (6) und Gallonen (7). Wenn Ihr auf das Feld (6) klickt wenn ein wert eingegeben wurde öffnet sich der Umrechner und setzt diesen Wert gleich ein. Das Eingabefeld „Max. Startgewicht" kommt nur wenn Ihr „andere" gewählt habt. Ansonsten werden die Daten aus der Datenbank genommen.

Rechts ist die Statusleiste (9) für den Datentransfer. Die kleine Schaltfläche gibt auf Wunsch auch die entsprechende Meldung aus. Am Ende der Berechnung und funktionierender FSUIPC.dll müßte alles grün sein.


a2.jpg (20659 Byte)

Hier ist die Aircraft ausgewählt (2. grüner Balken)

a3.jpg (22153 Byte)

Die Flugzeit wurde eingegeben und Berechnen angeklickt. Die Daten wurden an den flusi übermittelt (4 grüne Balken) und der Bedarf incl. aller Reserven wird angezeigt. Ein Klick auf das gelbe Feld öffnet den Umrechner!


Wenn nicht so gibt es mehrere Möglichkeiten:

Eine kurze Erklärung zu den Statusbalken:

 

Dieser Balken gibt den Fortschritt des Datentransfers an. Sind wie hier alle Felder grün, so wurden die Daten bereits in den Flugsimulator gesendet.

1

grün Es wurde die FSUIPC.dll und ein akzeptierter Flugsimulator gefunden. (akzeptiert werden alle die von der dll unterstützt werden)
  rot Ups, daß fängt nicht gut an, ist der erste Balken rot werden alle weiteren sofort auch rot. Irgendwie wurde keine dll oder Flugsimulator gefunden. Möglicherweise wurde Keroplan zuerst gestartet, bitte zuerst den Flugsimulator starten und dann Keroplan!

2

grün Die Tanks wurden ausgelesen und zugeordnet. Das geschieht bei der Flugzeugauswahl
  rot Eigentlich dürfte es hier kein rot geben wenn der 1.Balken grün ist. Wenn doch so wurde entweder der Flugsimulator beendet oder ..... keine Ahnung ;-)

3

grün Wird nun die Flugzeit eingegeben und akzeptiert, so wird der benötigte Treibstoff mit der Tankkapazität verglichen. Wenn das o.k. ist dann grün.
  rot Nun dies wird wohl die meiste Stelle sein wo man den roten Balken sieht, automatisch wird der 4.Balken auch rot. Dies kann mehrere Ursachen haben. Normalerweise erscheint dann eine Fehlermeldung, z.B. wenn die Flugzeit zu hoch ist oder wenn andere unsinnige oder fehlerhafte Eingaben gemacht wurden

4

grün juhu - die Daten wurden erfolgreich an den Flugsimulator versendet.

4

rot Wenn 1 - 2 - 3 grün sind - fast unmöglich, jedoch wurde der Datentransfer nicht durchgeführt. Meiner Meinung nach kann das nur passieren, wenn der Flugsimulator beendet wurde.

5

Sollte zu einem Zeitpunkt ein Balken rot sein, mit dieser Schaltfläche kann die Fehlermeldung abgerufen werden. (gedacht für den reduzierten Modus, im erweiterten Modus gibt es ein Ausgabefenster

Hinweiß:

In den Vorgängerversionen (bis V 2.x) wurde die Zeiteingabe in dezimaler Form gemacht. Auf vielfachen Wunsch habe ich die Dezimaleingabe der Zeit geändert. In den Vorgängerversionen wurde die Flugzeit von 1 Stunde und 15 min als 1,25 eingegeben. Hier nun wird im 1.Feld die Stunde und im 2. Feld die Minute (also 1:15) eingegeben.

 

Der erweiterte Modus

a4.jpg (138940 Byte)

Am besten ich fange bei 1 an icon_smile_approve.gif (172 Byte)

(1) Wird auf die Schaltfläche geklickt so werden die aktuellen Einstellungen gespeichert >Was wird gespeichert?
(2) Klar, in kurzes Infofenster
(3) Ein Klick öffnet ein Fenster mit Standart-Checkliste
(4) Hier wird der Umrechner geöffnet, einfach Werte eintragen und Enter
(5) Klickt man auf das Logo kommt man zu meiner Homepage
(6) Registerkarte Internet - hier kann man abfragen ob eine neue Version existiert
(7) Registerkarte Hauptfenster - hier werden alle Einstellungen für die Aircraft erstellt und angezeigt
(8) Registerkarte Aircraft-Lexikon - weiter Infos über die Aircraft
(9) Registerkarte Option - wie der Name sagt: Einstellungen der Optionen
(10) Schalter um Standarteinstellungen zu- oder abzuschalten
(11) Schalter um die Treibstoffreserve für Stunde oder kg zu wählen (siehe 17)
(12) Schalter für Umschaltung Reserve für VFR oder IFR (30 min oder 45 min)
(13) Schalter - Anzeige der Tanks mit der entsprechenden Auswahl in Fenster 14
(14) Anzeigefenster für FS und FUSIPC.dll und Tanks der Aircraft
(16) Einige Daten für die Aircraft
(17) Fenster für einige Einstellungen - wird 10 ausgeschaltet  erscheint hier ein zusätzliches Auswahlfenster
(18) Kleines Übersichtsfenster
(19) Wird Keroplan nicht beendet (minimieren ist möglich) wird hier während des Fluges der gesamte verbrauchte Treibstoff mitgerechnet und angezeigt
       Dieses Fenster erscheint nur bei aktiviertem Interface. Kleine Abweichungen in der Anzeige beruhen auf Berechnungstoleranzen ;-)

Das Lexikon

a5.jpg (111937 Byte)

Ich habe versucht einiges zu den Aircraft zu finden, aber ehrlich, es ist nicht so einfach. Mein Dank gilt hier in erster Linie Christian Pschierer, der mir freundlicherweise erlaubt einige Daten seine Homepage zu nutzen. Wer mehr zu den Aircraft, oder anderen wissen möchte sollte unter Info mal auf den Link klicken. Daneben befindet sich auch der Link von www.airliners.de, die mir freundlicherweise die Bilder zur Verfügung gestellt haben. Schaut einfach mal auf diese Seiten vorbei, sie sind absolut sehenswert. Airliniers.de hat noch vieles mehr zu bieten, wie wäre es z.B. mit einem Kalendermotiv für den Bildschirm, eine sehr schöne Idee.

Was wird gespeichert?

Bei der Speicherung in die kero.ini werden:

die Schalterstellungen von Grenzwerte on/off,

Bodenzeit oder Festwert,

IFR oder VFR,

die Fenstereinstellung (reduziert/erweitert), die Sprache, das aktivierte Fenster (Treibstoff/Lexikon/Option), speichern am Ende, der gewünschte Festwert, Treibstoffleck, der Faktor, Alarm, Audio, gewünschte Aircraftanzeige (Standard/eigene/alle), Anzeige bei Minimierung (Verbrauch oder Tankinhalt), Versionscheck beim Start.

Ich wurde von einigen Servern gefragt ob den nicht Ihr Logo, anstelle des Eurowings-Logo rein könnte. Nun ich habe es diesmal extern gelöst. Vom Prinzip ist es ganz einfach das entsprechend zu ändern. In der kero.ini sind die URL und der Text für die Bildbeschriftung im Infofeld verankert. Wer das also ändern möchte muß nur die Daten der kero.ini ändern, sich das mal ansehen und das Bild „Logo.jpg" im Format 200x100 ändern. Anschließend alles wieder packen und fertig zum Download :-)

Wird (aus welchem Grund auch immer) die kero.ini gelöscht oder fehlerhaft verändert, so werden automatisch Standardwerte zugeordnet und bei einer Neuanlage (erfolgt nach Bestätigung) werden die Standarddaten erst einmal angelegt.

 

Natürlich kann das jeder, wer also seinen Lieblingslink da einbinden möchte - ansonsten würde ich mich freuen wenn Ihr einfach mal auf der

EUROWINGS VA - Homepage

vorbeischaut.

Das Optionsmenü

a6.jpg (73104 Byte)

Wird „Einstellungen am Ende speichern" aktiviert und anschließend auf das save-icon geklickt so werden die Änderungen beim Programmende in Zukunft automatisch gespeichert. Audio an, an klar, wird es deaktiviert wird auch keine Meldung bei einem Treibstoffleck ausgegeben :-))

Treibstoffleck

Eine neue Funktion ist die Simulation eines Treibstoffleckes. Wird es aktiviert, nun denn sollte man nach einem Ausweichflughafen, mit der nötigen Landebahnlänge Ausschau halten, es könnte sein man braucht schnell eine. Damit erhält der Begriff „Flugstreckenkarten und Ausweichairportcharts" eine neue Bedeutung. Wird „Alarm" deaktiviert so kommt keine Audiomeldung. Faktor: Im Gegensatz zum Flusi muß man nicht jedes mal einstellen ob und was man will. Werden die Einstellungen, wie im Bild benutzt, so besteht eine Wahrscheinlichkeit von 1:10 das es passiert. Die Werte lassen sich zwischen 1 (50:50) und 255 einstellen.

Dabei empfehle ich das Programm zu minimieren. Dann erscheint unten in der Taskleiste der Treibstoffvorrat in % für die einzelnen Tanks.

Was ev. so aussehen könnte:

Linker Tank mit Treibstoffverlust (die Seitentanks sollten immer gleich sein)

Diese Treibstoffleck-Sim ist nur effektiv verfügbar wenn

das Interface aktiv ist

Keroplan im Hintergrund weiterläuft (am besten minimiert)

keine Schnellverstellung verwendet wird

kein Zeitraffer benutzt wird

Wird „Bei diesem Flug" aktiviert dann wird die Zufallsfunktion übersprungen. Zufall ist auch welchen Tank es erwischt, im besten Fall ist er schon leer, sowie die Verlustrate. Schließlich weiß man nie wie groß das Leck ist und wann es passiert ..... ??????

Also am Anfang und am Ende nicht, soviel sei gesagt.icon_smile_wink.gif (172 Byte)

Eigene Flugzeuge

Ich bin häufig gefragt ob man auch andere Flugzeuge mit Keroplan benutzen kann. An klar, das ging schon in den Vorgängerversionen, einfach bei der Flugzeugauswahl auf „andere" stellen und das max. Startgewicht eingeben. Ist das Interface aktiv wird die Aircraft auch betankt.

Neu ist aber diesmal die Möglichkeit sich seine eigenen Maschinen anzulegen. Dabei erfolgt die Berechnung entweder auf üblichen Weg, nach der max. Startmasse oder Erfahrungswerten. Viele Aircraft im Flusi haben andere Werte als die Standardversionen. Dabei wird es immer zu mehr oder weniger großen Abweichungen kommen. Wer also seine Aircraft hier anlegt und die Werte eingibt und auf „Erfahrungswert" speichert, der wird eine Berechnung danach erhalten. Aber auch die kann unterschiedlich ausfallen, viele fliegen mit Realweather und da gibt es auch Gegenwind. Ich wollte damit nur sagen: Es wird immer ein Richtwert bleiben.

Grenzwerte werden hier nicht abgefragt.

Links (im Feld „Beim Start laden") kann man die Auswahl setzen ob nur die Standardmaschinen geladen werden sollen, nur die eigenen oder alle. Dies bezieht sich auf die Auswahl ganz links oben, die auch im reduzierten Modus sichtbar ist.

Natürlich sollte man das sichern nicht vergessen, es sei den es wird am Ende automatisch gespeichert.

Zu den Eingaben ist nicht viel zu sagen. Nachdem „neue Aircraft erstellen" angeklickt wurde einfach in das erste Feld und einen Namen geben. In der Auswahlbox ganz links oben, im Hauptfenster erscheint dann dieser Name mit einem „0-" vorangestellt. Das ist einfach um die eigenen Aircraft immer am Anfang zu haben.

Mit der TAB-Taste kann man dann die restlichen Felder abarbeiten. Sind alle Felder mit irgendeiner Eingabe belegt (die bewußt nicht überprüft wird) so erscheint beim nächsten Tab das Button „speichere Datenfeld".

Zum ändern einer Aircraft diese zunächst auswählen und dann auf den Button „Aircraft ändern" klicken (vorher lassen sich die Daten nicht ändern).

Zum löschen analog verfahren. Nach einer Sicherheitsabfrage wird die Aircraft gelöscht. Jedoch wird immer eine Maschine im Datenfeld bleiben, d.h. die letzte geht nicht zu löschen, auch wenn die Abfrage kommt.

Ich habe einfach zum Testen mal zwei Maschinen schon angelegt.

> Hinweiß:

Wenn die Aircraft mit „Berechnen der Verbrauchsdaten nach - Erfahrungswert" abgespeichert wurde so wird auch diese Berechnung immer benutzt wenn diese Aircraft aufgerufen wird. Soll das geändert werden so muß die Aircraft geändert und gespeichert werden.

Minianzeige

Image15.gif (4888 Byte)

Wird Keroplan minimiert so erscheint unten entweder der Tankinhalt oder der Verbrauch.

 

Checklisten

Die Checklisten können über das Menü oder über das Icon aufgerufen werden. Viele Aircraft die als Freeware kommen habe keine Checkliste, zu diesem Zweck habe ich die Liste eingefügt die mir Peter Guth freundlicherweise zur Verfügung stellte. Im Original ist dies eine Checkliste für eine B 777.

 

 

Treibstoffberechnungen für Verkehrsflugzeuge von Peter Guth

Pilotentraining: FUEL CALCULATION

Hallo Piloten,

immer wieder erreichen mich Anfragen zur Berechnung des Treibstoffs für einen Flug. In letzter Zeit ist das Thema insbesondere bei Fluggeräten aktuell, die über ein FMC verfügen. Hierbei sind zutreffende Werte bereits bei der Cockpit Preparation zu programmieren.

Insbesondere bei Maschinen mit FMC, die auch die Funktion VNAV ermöglichen, ist bekannter Weise eine exakte Dateneingabe unbedingt notwendig, um dem Bordcomputer eine passende Leistungssteuerung zu ermöglichen.

Deshalb hier nochmals die allgemein gültigen Faustformeln. Diese kommen dem realen Verbrauch sehr (!) nahe und erleichtern die Fuel Calculations dramatisch. Denn beim realen Flug besteht die Treibstoffkalkulation aus einer Vielzahl hochkomplexer Faktoren, beginnend beim Gewicht, Wetter/Wind/Jetstream, Flugzeiten, Flightlevel, Triebwerkleistungen und Limitierungen u.v.m. Alles zusammen ergibt den burn fuel (den zu verbrennenden Treibstoff insgesamt).

Aber zunächst einmal etwas zum generellen Verständnis: Die beste Methode beruht auf der Basis „overhead-overhead". Man nimmt an, das Flugzeug befindet sich bereits auf Reiseflughöhe, aber direkt über dem Startflugplatz, fliegt dann mit Reisegeschwindigkeit (Cruise) zum Zielflugplatz und kommt dort in Reiseflughöhe an. Diese Flugzeit multipliziert man mit dem stündlichen Verbrauch, den man real dem Flugzeughandbuch entnimmt, woraus sich der Tripfuel ergäbe.

Das reicht zur Berechnung selbstverständlich nicht. Es müssen Zuschläge gemacht werden für die Rollbewegungen am Boden, den APU Laufzeiten, dem Start/Steigflug (wo die Maschine relativ langsam „unterwegs" ist, aber einen sehr hohen Verbrauch hat, der sich jedoch zum Teil auch wieder mit dem Sinkflug kompensiert, bei dem ja mit „fast Leerlauf" Höhe abgebaut wird). Hinzu kommt dann eine adäquate Reserve, die ich getrennt erläutere. Und, nicht zu vergessen, dann gibt es ggf. auch noch den „Angstzuschlag" durch die Crew, das „Contingency" oder auch Crew Correction genannt. Wir sagen dazu auch „Pocket Fuel".

Der, aus den Einzelflugabschnitten bestehende Treibstoffbedarf ermittelt sich real also in recht komplizierter Form. Ohne Flugbetriebshandbuch läuft da nix, und selbst die Streckenfluglänge ist umzuwandeln in NAM, in nautische airmiles. Nämlich der Weg, den das Flugzeug „theoretisch" in der Luft zurücklegt, unter Berücksichtigung von Rücken oder Gegenwind.

Nun kann man sich den Spaß machen, - sofern adäquate Daten vorliegen - die realen Verbrauchswerte in Steps/Einzelschritten zu ermitteln und zu addieren.

Aber, wie immer im Leben, gibt es auch Näherungsformeln, mit verblüffender Genauigkeit. Diese können insbesondere im Flightsimulator besten Dienst erweisen, zumal man nicht weiß, was sich der „Flugzeugprogrammierer" bei der Erstellung des Airfiles ausgedacht hat.

Und siehe da, Immerhin haben nachstehend erläuterten Formeln eine Genauigkeit von 95%. Für reale Verkehrsfliegerei nicht genau genug, sehr wohl aber beim Flight Simulator.

Man kann des Verbrauch berechnen über das Startgewicht der Maschine (TOW/take off weight), oder aber - eine Spur komplizierter, aber realistischer - an Hand des ZFW/Zero Fuel Weight, dem Gewicht der abflugbereiten Maschine bei noch leeren Tanks. Letzteres ist die Regel. Denn der Pilot weiß um das Leergewicht der Maschine, er kennt die Masse der Beladung/Passagiere und er weiß, wie lange der Flug dauern wird. Und erst dann muss er die dafür notwendige Treibstoffmenge bestellen und tanken lassen. Und zwar incl. der Reserven, die er eigentlich bei normalem Flugverlauf am Ziel dann noch übrig behalten müsste.

Und so einfach laufen diese ideal geeigneten Faustformelberechnungen. Denn, es ergeben sich, trotz aller Kompliziertheiten, verblüffende Fakten. Der Verbrauch über alles liegt nämlich bei etwa 4% der Flugzeit, bezogen auf das Startgewicht. Fertig! Faustformel heißt natürlich eine simple Berechnung. Denn, bei sehr kurzen Flügen (sagen wir bis 45 Minuten overhead-overhead) würde der hohe Treibstoffbedarf des Steigfluges, der dann einen hohen Zeitanteil des Fluges einnimmt, diese Formel etwas durcheinander wirbeln. Aber, da man ja den Treibstoff-Fluß der Simulatormaschine anfangs ja nicht genau kennt, muss man sich später sowie mal Vergleichszahlen notieren, um zu sehen, was den nun wirklich verbrannt wurde. Und, jeder FS Pilot könnte dann sie nachstehende Prozentzahl (Basis 4%) dann leicht korrigieren/verfeinern, um noch exakter tanken zu können.

1. BERECHNUNG DES BLOCKFUEL ÜBER DAS TAKE OFF WEIGHT/TOW:

also das Startgewicht der Maschine, incl. „Flugzeug", Crew, Passagiere + Fracht (payload), Catering UND Treibstoff an Bord (fuel on board/FOB).

Hier gilt die Prozentrechnung:

benötigte Informationen:

Start-Gewicht der beladenen Maschine einschließlich Treibstoff und die Flugzeit.

MERKE:

je Tonne TOW werden 4% pro Flugstunde benötigt. Darin enthalten sind alle „Mittelwerte" aus Take Off, Climb, Cruise, Descent, Approach, aber keine Reserven!

Beispiel B777:

TOW 280 to, geplante Flugzeit 10 Stunden: 280 x 4% x 10 Stunden = 112 to

(Mögliches ZFW daraus: 280 to - 112 to = 168to)

Beispiel B737:

TOW 60 to, geplante Flugzeit 2 ½ Stunden: 60 x 4% x 2,5 Stunden = 6 to

(Mögliches ZFW daraus: 60 to - 6 to = 54 to)

 

2. BERECHNUNG DES BLOCKFUEL ÜBER DAS ZERO FUEL WEIGHT/ZFW

also das Startgewicht der Maschine, incl. „Flugzeug", Crew, Passagiere + Fracht (payload), Catering OHNE Treibstoff . Dieser Fall ist der am meisten geforderte für die Piloten. Sie kennen das Leergewicht der Maschine und das Gewicht der Ladung. Nun muss der Pilot den dafür benötigten Treibstoff bestellen und tanken, um den Flug mit dem ZFW sicher durchführen zu können.

Hier gilt die Verhältnisrechnung, die etwas komplizierter ist.

Benötigte Informationen:

Gewicht der beladenen Maschine ohne Treibstoff und die Flugzeit

MERKE:

Flugzeug UND Treibstoff gleich 100 Gewichtsanteile (100%). Es wird das Verhältnis zwischen dem ZFW und dem benötigten Tripfuel berechnet. Es gilt die nachstehende Faustformel!

ZFW x 4% x Blocktime
1 - (4% x Blocktime)

Beispiel: B777: ZFW 168to, geplante Flugzeit 10:00 Stunden

1.Rechengang:

Flugzeit (in Dezimal umgewandelte Stunden) mal 4%
Hier im Beispiel: Flugzeit 10 Stunden mal 4 = 40 Gewichtsanteile (40%)

2.Rechengang:

Bekanntes ZFW nun in das Verhältnis zum zuvor berechneten Treibstoff setzen:
Wenn Treibstoff plus ZFW 100% bedeuten und der Treibstoffanteil 40% ist, dann beträgt das ZFW 60% Gewichtsanteil.
Oder ein Verhältnis von 40 zu 60, umgerechnet 40:60 = 0,6666

Das ZFW beträgt 168to (Anteil am späteren Gesamtgewicht 60). Das Verhältnis zum Treibstoff muß 0,6666 betragen. Also 168to ZFW mal 0,6666 = 112 to.

Demnach sind 112 Tonnen Kerosin tanken (ohne Reserven).

Und siehe da: 168 to ZFW plus 112 to Treibstoff macht, im Beispiel 280 to TOW.

Oder: 168to ZFW mal 4% mal Flugzeit 10 Stunden, geteilt durch 1 minus (4% mal 10 Stunden)

 

Beispiel: B737: ZFW 60to, geplante Flugzeit 2:30 Stunden

1.Rechengang:

Flugzeit (in Dezimal umgewandelte Stunden) mal 4%
Hier im Beispiel: Flugzeit 2,5 Stunden mal 4 = 10 Gewichtsanteile (10%)

2.Rechengang:

Bekanntes ZFW nun in das Verhältnis zum zuvor berechneten Treibstoff setzen:
Wenn Treibstoff plus ZFW 100% bedeuten und der Treibstoffanteil 10% ist, dann beträgt das ZFW 90% Gewichtsanteil.
Oder ein Verhältnis von 10 zu 90, umgerechnet 10:90 = 0,1111

Das ZFW beträgt 54to (Anteil am späteren Gesamtgewicht 90%). Das Verhältnis zum Treibstoff muß 0,1111 betragen, also 54to ZFW mal 0,1111 = 6 to.

Demnach sind 6 Tonnen Kerosin tanken (ohne Reserven).

Und siehe da: 54 to ZFW plus 6 to Treibstoff macht, im Beispiel, 60 to TOW.

Oder: 54to ZFW mal 4% mal Flugzeit 2,5 Stunden, geteilt durch 1 minus (4% mal 2,5 Stunden)

Nun zur Reserve: „gesetzlich" vorgeschrieben sind im IFR gewerblichen Flugverkehr 45 Flugminuten (z.B. auch für Holdings) und Zuschläge zu Ausweichairports (Alernate), auf denen der Flugzeugtyp auch tatsächlich landen kann. Und das „Contnigency", die „stille" Reserve. Die Airlines geben individuell Werte für diesen Pocket Fuel vor und lassen jedoch zusätzlich sehr häufig eine daraus resultierende theoretische Menge durch „crew correction" noch aufrunden.

Man addiert also zur „overhed-overhead" Flugzeit die 45 Minuten Reservezeit, plus die berechnete Flugzeit zu Ausweichairports, das ergäbe die Basis zur Treibstoffermittlung. Diese wird dann stets aufgerundet. Aber Achtung: Findet der Flug „normal" statt, dann verbleibt die gesamte Reserve in den Tanks. Und beim nächsten Flug muß dann der vorhandene Treibstoff bei neuen Berechnungen berücksichtigt werden.

So einfach ist das. Da kann man sich manch andere Treibstoffplaner sparen. Taschenrechner genügt. Nichts gegen die Treibstoffplaner, aber es gibt nur wenige gute, - professionelle/teure- Berechnungsprogramme. Und diese erfordern auch noch stets umfangreiche individuelle Justierungen, bevor sie komplett benutzt werden können.

Gruß Peter Guth

Ich hoffe Ihr löscht nun nicht gleich Keroplan

 

Umrechnung

Das Umrechnungsfenster kann man über das Icon aufrufen oder man klickt auf ein gelb hinterlegtes Fenster (nur wenn dort Daten sind)

a9.jpg (28041 Byte)

Im letzteren Fall wird automatisch der Wert eingetragen. Da die Schallgeschwindigkeit stark von der Temperatur abhängt wurde bei "mach" das Temperaturfeld hinzugefügt. Werte von -70 - + 70 °C sind erlaubt ;-)

Copyrigth und eine kleine Restbemerkung

Keroplan ist Freeware, d.h. es kann kostenlos weitergegeben werden. Sollte es auf Servern zum Download angeboten werden möchte ich aber davon informiert werden.

Ich habe Keroplan auf Win 98 und XP mit FS 98, FS2000 und FS 2002 getestet. Jedoch übernehme ich keine Garantie für irgendwelche Schäden die aus der Benutzung des Programmes entstehen.

Sicher werden dem einen oder anderen einige „Ungereimtheiten" auffallen.

Ebenfalls etwas seltsam ist die Treibstoffanzeige nach dem Berechnen. Zwischen dem berechneten Wert oben und der Anzeige auf dem Flugzeug. Da gibt es kleinere Unterschiede, die Ursache ist einfach: Der Datentransfer erfolgt nur in Ganzzahlen der %. Mit anderen Worten, wenn oben lt. Berechnung 74,4% (mal umgerechnet) rauskommen würde, so wird der Tank auf 74% getankt und so steht auch die Anzeige.

Wenn „andere" gewählt wird und kein Interface aktiv ist erscheint in der Tankanzeige ein Wert von 1000000. Das ist kein Programmfehler, jedoch habe ich bei dieser Berechnung keine weiteren Grundlagen, so das ich die max. Tankgröße einfach auf diesen Wert setzte.

Noch eine Bemerkung zu den Daten und der Berechnung. Die Daten habe ich lange gesucht und verglichen. Doch selbst da sind manchmal unterschiedliche Werte zu finden gewesen. Wenn es mir möglich war habe ich die Daten der Hersteller benutzt. Sollten also grobe Fehler drin sein, mailt mir einfach mal und gebt mal einen Link wo ich das überprüfen kann.

Auch wurde von einigen gesagt das diese oder jene Maschine doch eigentlich 9 Stunden und länger fliegt, in Keroplan wäre die jedoch nicht möglich. Auf meine Anfrage mit der Bitte doch mal ein paar Daten des Flugsimulators (nicht der realen Flüge) mir zukommen zu lassen hat sich keiner mehr gemeldet, eigentlich schade. Aber Keroplan ist, wie ich am Anfang schon sagte, nicht optimal für den Langstreckenflug geeignet. Jedoch kann jeder jetzt selbst seine Maschine „erschaffen" und mit diesen Daten arbeiten. Und wenn im Flugsimulator der Tank halt nur für 8 Stunden Treibstoff faßt, nun dies kann ich wirklich nicht ändern. Ändern kann ich auch die Bestimmungen für IFR- und VFR-Reserven nicht. Obwohl es dann am Zielairport auch etwas seltsam aussehen mag wenn man fast noch den halben Tank voll hat. 1 Stunde Flugzeit, ¾ Stunde IFR-Reserve, dazu Taxi - naja.

Wie Peter Guth schon erwähnte, Treibstoffberechnung ist eine komplexe Angelegenheit.

 

Ich habe mit der neuen Version nun hoffentlich genügend Einstellmöglichkeiten zur Verfügung gestellt um da etwas rumexperimentieren und zu sehen was und wie und warum dieser Wert zustande kommt.

Nun was soll ich zum Schluß noch sagen? Also ich will mich nochmals bei ALLEN bedanken die mir mit Rat und Tat, sowie mit Material zur Seite gestanden haben, insbesondere

Peter Guth für seinen Beitrag, die Checklisten, und die Ideen

www.airliners.de für die Bilder

Christian Pschierer für die Nutzung seiner Daten, besonders für das Lexikon

sowie bei Christian Haupt für seine schönen Bilder

und ansonsten:

Ich wünsche Euch soviel Spaß mit der Anwendung, wie ich bei der Programmierung hatte und jedem einen Resttropfen im Tank.

Mario Fiebig (C) 2003

P.S. Schaut doch ab und zu mal auf meiner Homepage vorbei, vielleicht ist irgendwann mal wieder ein Update verfügbar :-)